Vertrauen aufbauen
"Vertrauen ist das, was alles andere leichter macht.
Stephen Covey

Vertrauen - eine Einf√ľhrung

Das Zitat von Stephen Covey bringt es auf den Punkt: Vertrauen ist ein Katalysator des beruflichen Erfolgs. Ein Schmiermittel, das Interaktionen zwischen Menschen reibungslos erm√∂glicht. Die vertrauensw√ľrdige F√ľhrungskraft erlebt die Loyalit√§t der Mitarbeiter. Der vertrauensw√ľrdige Verk√§ufer baut eine langfristige, profitable Beziehung zum Kunden auf.

Ist Vertrauen vorhanden, so erleichtert es das Zusammenleben von Menschen. Der Vorteil von Vertrauen wird durch ein einfaches gedankliches Experiment klar: Stellen Sie sich zuerst ein Gespr√§ch mit einem Menschen vor, dem Sie vertrauen. Stellen Sie sich dann ein Gespr√§ch mit einem Menschen vor, dem Sie nicht vertrauen. Im zweiten Fall werden Sie Energie aufwenden m√ľssen, um Informationen auf Ihren Wahrheitsgehalt zu pr√ľfen. Sie werden untersuchen, welche Absicht Ihr Gegen√ľber mit seinen Worten verfolgt. Das Gespr√§ch wird anstrengender sein, denn Sie werden genau hinh√∂ren und die Worte auf eine Goldwaage legen. Irgendwie wird die Sache einen Haken haben, und den gilt es zu finden. Wenn in Ihren Beziehungen zu anderen Menschen Vertrauen herrscht, macht das die Beziehung angenehmer und produktiver.

Brauchen wir also mehr Vertrauen? Das kann man daraus nicht ableiten. Wir brauchen richtig dosiertes Vertrauen. Manche Menschen sind nicht vertrauensw√ľrdig, da w√§re es ein gro√üer Fehler zu vertrauen. Andererseits profitieren wir davon, wenn wir viele vertrauensw√ľrdige Beziehungen unterhalten. In jedem Fall brauchen wir mehr Vertrauensw√ľrdigkeit. Daran k√∂nnen wir arbeiten. Das gilt im Privaten genauso wie im Beruflichen.

Diese Webseite konzentriert sich vor allem auf die Ressource Vertrauen im beruflichen Kontext. Die folgenden Seiten zeigen, wie Vertrauen systematisch aufgebaut werden kann, z.B. um die Qualität von Kundenbeziehungen zu verbessern oder das Arbeiten im Team effizienter zu machen. Dennoch gilt: Vertrauen im Privaten und Im Geschäftlichen unterscheidet sich nicht grundlegend. Die Säulen, auf denen Vertrauen ruht, sind grundsätzlich die gleichen.

Die meisten Beispiele werden aber mit einem beruflichen Blickwinkel geschildert, denn hier ist der Aufbau von Vertrauen mit einem √∂konomischen Vorteil verbunden. Die Vorteile von Vertrauen gibt es jedoch nicht geschenkt. Einerseits muss jemand in seine Vertrauensw√ľrdigkeit investieren, wenn er m√∂chte, dass andere ihm vertrauen. Derjenige der vertraut, geht ein Risiko ein, denn sein Vertrauen kann entt√§uscht oder missbraucht werden.

Vertrauen ‚Äď Bergriffe und Definitionen

Wie kann man Vertrauen definieren und wie ist sein Verh√§ltnis zu anderen Begriffen wie Misstrauen, Kontrolle, Vorsicht, Leichtsinn. Ist Vertrauen eine Emotion oder eine Erwartung, ist es rational zu fassen oder eher ein Bauchgef√ľhl? Mit dem Thema Vertrauen befassen sich unterschiedliche Wissenschaften: Philosophie, Soziologie, Psychologie und √Ėkonomie. In Ihren Definitionen betonen Sie teilweise unterschiedliche Aspekte von Vertrauen. Wir versuchen auf dieser Seite, diese Definitionen zu einer im Berufsleben praktikablen Definition zu verbinden und eine praxistaugliche Abgrenzung zu anderen Begriffen vorzunehmen. Egal f√ľr welchen Aspekt von Vertrauen Sie sich interessieren, es macht Sinn, diesen zugegebenerma√üen etwas theoretischen Artikel zu studieren. Mehr zu Vertrauen ‚Äď Begriffe und Definitionen.

Wie kommt Vertrauen zustande?

Zu Vertrauen geh√∂ren immer zwei: Einer der vertraut (Vertrauensgeber) und einer dem vertraut wird (Vertrauensnehmer). Das Vertrauen kann auf Gegenseitigkeit beruhen, muss es aber nicht. Vertrauen √§u√üert sich letztendlich immer in Verhalten, in einem Vertrauensakt. Ob ein Vertrauensakt zustande kommt, h√§ngt dabei vom Vertrauensnehmer, vom Vertrauensgeber und von der Situation ab. Wenn wir einen Vertrauensakt, wie z.B. die Unterschrift unter einen Vertrag, herbeif√ľhren wollen, haben wir also h√∂chstens 2 der drei Einflussfaktoren in der Hand. Daher k√∂nnen wir Vertrauen nicht erzwingen oder irgendwie sicherstellen, wir k√∂nnen nur an einer h√∂heren Wahrscheinlichkeit arbeiten, das Vertrauen entsteht. Mehr zu Wie kommt Vertrauen zustande?

Die Bausteine der Vertrauensw√ľrdigkeit

Wenn wir Vertrauen w√ľnschen, k√∂nnen wir nicht direkt am Vertrauen des Gegen√ľbers arbeiten, es sei denn wir sind Gehirnchirurg mit au√üergew√∂hnlichen F√§higkeiten. Die einzige M√∂glichkeit, die wir in der Hand haben, ist an unserer Vertrauensw√ľrdigkeit zu arbeiten und unsere Vertrauensw√ľrdigkeit zu zeigen und zu kommunizieren. Dabei ist das kommunizieren gar nicht so einfach. Der Satz: ‚ÄúSie k√∂nnen mir vertrauen.‚Äú sorgt eher f√ľr Vorsicht als f√ľr Vertrauen. Vertrauensw√ľrdigkeit wird mit mehreren Bausteinen aufgebaut. Ehrlichkeit und Zuverl√§ssigkeit spielen eine gro√üe Rolle aber nat√ľrlich auch meine Fachkompetenz und wie gut ich kommunizieren kann. In Kundenbeziehungen wird die Fachkompetenz in Ihrer Wichtigkeit √ľbersch√§tzt. Nur weil ich einen Meisterbrief habe muss mir mein Kunde noch lange nicht vertrauen. Und da ja meine Konkurrenten im Zweifel auch einen Meisterbrief haben, wird der Kunde denjenigen w√§hlen, der bei den anderen Bausteinen den besten Eindruck macht. Welche Bausteine wichtig sind erfahren Sie in dem Artikel Vertrauensw√ľrdigkeit.


Autor Jan Ditgen

Autor

Jan Ditgen

vertrauen@mail-gvt.de.de

www.vertrauen-aufbauen.de

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